Am Samstag, dem 30. Mai 2026, um 19:00 Uhr (Ortszeit Rom) vereint sich das Heiligtum von Lourdes mit Papst Leo XIV. zum Rosenkranzgebet aus der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten. Dieses große Marianische Gebet wird live übertragen und mit den Wallfahrtsorten auf der ganzen Welt geteilt, die an dieser vom Papst gewünschten Initiative teilnehmen möchten.
In einem Brief an die Rektoren der Wallfahrtsorte betont der Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, dass „in diesem historischen Moment, der auch von bewaffneten Konflikten zwischen verschiedenen Ländern geprägt ist“, möchte der Heilige Vater „eine Geste der Nähe“ gegenüber allen vom Krieg heimgesuchten Völkern setzen, um „um das Geschenk des Friedens zu erflehen“.
Diese Initiative erhält in Lourdes eine besondere Bedeutung, da das Heiligtum gerade die Internationale Militärwallfahrt unter dem Motto „Wächter des Friedens“ ausgerichtet hat. In einer Welt, die von Gewalt, Spaltungen und Unsicherheiten geprägt ist, bleibt Lourdes ein Ort der Verbundenheit, des Trostes und der Hoffnung, an dem sich die Völker im Gebet versammeln.
In Gemeinschaft mit dem Papst und der Weltkirche sind Pilger und Gläubige eingeladen, sich geistig diesem Rosenkranzgebet anzuschließen, um der Jungfrau Maria die Opfer von Konflikten, die leidenden Familien und die Zukunft der Nationen anzuvertrauen.
Die Feier wird live auf dem Portal Vatican News sowie auf den offiziellen sozialen Netzwerken des Vatikans übertragen. Auch das Heiligtum von Lourdes wird diese Initiative live und über seine digitalen Kanäle übertragen, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an dieser Gebetszeit für den Frieden zu ermöglichen.
Während der Krieg viele Regionen der Welt heimsucht, erinnern diese Momente der geistlichen Verbundenheit daran, wie sehr das Gebet zu einem Zeichen der Einheit und der Hoffnung unter den Völkern werden kann.