Der Papst ist weitergezogen, das Leben in Lourdes geht weiter
Nach dem Besuch von Papst Leo XIV. in Lourdes behält die Wallfahrtsstätte die Gesichter, Gebete und Tausende von Begegnungen in Erinnerung, die diese beiden Tage zu einem außergewöhnlichen Ereignis gemacht haben. Der 26. und 27. September 2026 werden in die Geschichte der Wallfahrtsstätte eingehen. Bereits am Tag danach kehrte Lourdes zu seinem gewohnten Alltag zurück. Die Wallfahrten wurden wieder wie üblich fortgesetzt. Die Kranken werden weiterhin erwartet. Die heiligen Messen werden wieder regelmäßig gefeiert. Die Kerzen brennen unverändert weiter. Zur Grotte kommen nach wie vor Pilger, um ihre Anliegen, ihr Leid, ihre Danksagungen und ihre Hoffnungen vor Gott auszusprechen. Die Quelle wird niemals versiegen.
Ein und derselbe Glaube, ein und dieselbe Hoffnung
In dieser riesigen Versammlung von 150.000 Menschen war jeder mit seiner eigenen Geschichte, seinen Freuden, seinen Prüfungen und Sorgen und seinen Anliegen gekommen. Alle bildeten ein einziges Volk rund um die Grotte von Massabielle. In seiner Ansprache an die Pilger erinnerte der Heilige Vater daran, dass Lourdes ein Ort ist, von dem man verwandelt wieder aufbricht. „Sie betreten heute den Boden dieses gesegneten Landes, das so viele Gnaden empfangen hat. Möge diese Wallfahrt die Flamme des Glaubens in Ihren Familien und in Ihren Pfarreien neu entfachen. Tragen Sie den Trost von Lourdes zu Ihren Nachbarn, Ihren Angehörigen und dem gesamten französischen Volk. “
„Lourdes, Stadt der Kranken und der Hoffnung“
Der Papst wollte die Kranken, die Mitglieder der Hospitalité und das Pflegepersonal am Fuße des „Accueil Notre-Dame“ treffen. „Liebe kranke Brüder und Schwestern, ich möchte Ihnen sagen: Sie sind keine Last, Sie sind das schlagende Herz unserer Menschlichkeit und ein kostbarer Schatz für die Kirche.“ Und er betonte mit Nachdruck: „Kein menschliches Gesetz darf Sie die Gewissheit Ihrer Würde nehmen.“
Eine lichterfüllte Nacht
Als der Papst Leo sich der Lichterprozession anschloss, wollte er kein bloßer Zuschauer sein. Er wurde zum Pilger unter den Pilgern und schritt mit ihnen hinter der Statue Unserer Lieben Frau her. Tausende von Lichtern erhellten die Nacht von Lourdes, begleitet von „Ave Maria“- Gesängen in allen Sprachen. „Man muss hierherkommen, um diese Prozession mit Ihnen, liebe Kranke, zu vollziehen, um ihre ganze Realität zu spüren“, erklärte der Heilige Vater. „O Unbefleckte Jungfrau, möge dieses Licht, das wir heute Abend in den Händen halten, niemals in unserem Leben erlöschen, sondern die Zukunft erhellen und uns schon heute für die Verheißungen des Ewigen Lebens öffnen.“
„Lourdes lebt weiter, Ihre Spende lässt Lourdes fortbestehen.“
Die 150.000 Pilger, die sich auf der Prairie versammelt hatten. Die Kranken in der ersten Reihe. Die Tausenden von Kerzen in der Nacht. Die Lichterprozession im Gefolge der Jungfrau Maria. Und diese riesige Menschenmenge, die Lourdes zwei Tage lang zu einem Ort des Gebets für Frankreich und für die Welt gemacht hat. Doch hinter diesen Bildern standen auch Hunderte von Menschen, die im Hintergrund arbeiteten. Freiwillige, Mitglieder der Hospitalité, Empfangsteams, medizinisches Fachpersonal, Sicherheitskräfte, Priester, Techniker und viele andere. Ihnen allen sei herzlich für ihr Engagement gedankt!
Zehntausende Pilger reisten mit Bussen an, trotz der Verkehrsprobleme bei der An- oder Abreise. „Wir wissen, dass einige von Ihnen trotz Ihres Wunsches, nach Lourdes zu kommen, aufgrund der Verkehrsprobleme nicht rechtzeitig zum Heiligtum gelangen konnten, um an der heiligen Messe teilzunehmen. Wir bedauern dies zutiefst, und im Namen des Heiligtums möchte ich um Verzeihung bitten,“ so Pfarrer Michel Daubanes, der Rektor des Heiligtums.
Der Papst ist zurückgereist. Die Absperrungen wurden und werden abgebaut, die Aufbauten entfernt, die Mitarbeitenden haben ihren Alltag wieder aufgenommen. Doch die Mission von Lourdes geht weiter. Der Papst hat uns gebeten, als „Missionare der Hoffnung“ weiterzugehen. Diese Hoffnung müssen wir nun hier in Lourdes weiterleben lassen. Ihre Spende kann dazu beitragen, dass Lourdes ein empfangender Ort des Gebets und der Hoffnung bleibt, der an jedem Tag des Jahres geöffnet sein darf. Damit die Welt das Leben habe! Ihre Spende ermöglicht es dem Heiligtum, den Besuch des Papstes zu finanzieren und die Wallfahrten, die sich uns tagtäglich anvertraut, stets zu ermöglichen. Vielen Dank für Ihre Großzügigkeit. Vielen Dank, dass Sie Lourdes am Leben erhalten.














































































































































