Willkommen im Heiligtum Notre-Dame de Lourdes

Die außergewöhnliche Geschichte von Janet Russell in Lourdes

Janet Russell aus San Diego ist Mutter von drei Kindern und kam 2023 mit einer ihrer Töchter, Michelle, mit der jährlichen Pilgerreise des Malteserordens nach Lourdes.

Lourdes hatte immer einen besonderen Platz in Janes Herzen, denn ihre Mutter erzählte ihr immer, dass sie eine Nachfahrin von Jeanne Abadie sei, einer der Gefährtinnen von Bernadette Soubirous, die sie am 11. Februar 1858 zur Grotte von Lourdes begleitete, um Holz zu sammeln, und wo Bernadette hatte die Gnade der Begegnung mit der Jungfrau Maria zuteilwurde.

Ein unerwartetes Geschenk

«An meinem 51. Geburtstag begann mein Leben als «Kranke». Das Wort «krank» wurde zu einem festen Bestandteil meiner Identität, als bei mir nach einer Routineuntersuchung ein follikuläres Lymphom diagnostiziert wurde. Krebs war nicht das Geburtstagsgeschenk, auf das ich gewartet hatte, aber die spirituelle Reise, auf die ich mich begab, würde mein Leben wirklich verändern und mir die Gabe des Verständnisses bringen. Ich fühle mich nun in der Verantwortung, davon Zeugnis abzulegen.» Dies berichtet uns Janet in ihrem Zeugnis, das am 21. August in den Angelus News der Diözese Los Angeles erschien.
Janet ist überzeugt, dass jeder, der nach Lourdes pilgert, dies auf Einladung der Muttergottes tut. Ihre Geschichte ist nur ein Beispiel. Sie wäre gerne 2020 gekommen, aber die Pandemie hat ihre Pläne geändert; für sie war dies jedoch eine Art Segen.
So konnte sie 2023 mit ihrer Tochter Michelle kommen, die erst 16 Jahre alt war (einige Jahre älter als Bernadette und ihre Freundin Jeanne Abadie bei den Erscheinungen 1858).
Die Helfer des Malteserordens kümmerten sich um Janet und halfen ihr, ihre vielen Bedürfnisse während der Wallfahrt zu erfüllen. Dank ihrer Hilfe konnte sie die Gnaden der Wallfahrt vollständig auskosten.
Die Liebe, Aufmerksamkeit und Freundschaft, die ich von jedem Ritter und jeder Dame des Malteserordens, jedem Arzt, jeder Krankenschwester, jedem Priester und sogar von Jugendlichen H Helfern erfahren habe, sind Dinge, die ich nie vergessen werde. Als eine Frau meine Füße in der Kirche wusch, war dies die Geste einer wahren Dienerin Christi. In der Tat habe ich die Liebe Jesu und seiner Mutter durch jeden von ihnen gespürt. Das war für mich wie ein kleines Stück Himmel auf Erden. », erklärt Janet.

Das Wasser, die Grotte und unterwegs auf den Spuren von Bernadette und Jeanne Abadie

Es ist schwierig, alle Gnaden zu zählen, die sie in jener Woche in Lourdes empfangen hat. Ihr Hauptziel war es, die Grotte zu besuchen, die noch schöner war, als sie sich vorgestellt hatte. Das Wasser floss sanft aus der Quelle der Grotte, dieselbe Quelle, die Bernadette am 25. Februar 1858 entdeckte, als sie auf die Bitte der Dame von Massabielle antwortete: «Trinken Sie aus der Quelle und waschen Sie sich darin».
Nachdem sie, wie Millionen von Pilgern den Felsen berührt hatte, legten Janet und ihre Tochter ihre Gebetsanliegen in die Urne in der Grotte. Diese Gebetsanliegen wurden den Anliegen, die der Malteserorden in Los Angeles bei der Messe am Welttag der Kranken gesammelt hatte, beigefügt.
Mutter und Tochter vollzogen gemeinsam die Wassergeste und waren tief berührt: «Ich verspürte ein Gefühl der inneren Reinigung und Erneuerung des Glaubens, sowie eine tiefe Liebe und Verbindung mit meiner Tochter.»

Unsere Pilger und Pilgerinnen waren auch den Spuren der Bernadette unterwegs und folgten den in den Boden geschlagenen goldenen Nägeln, die Pilger und Touristen zu einer historischen Tour durch Lourdes führen. Sie folgten somit den Spuren von Bernadette und auch von Jeanne Abadie.

Ein Besuch auf dem Friedhof von Lourdes

Janet wollte auch ihre Urgroßtante auf dem Friedhof in der rue de l’égalité besuchen, wo sich das Grab der Familie Abadie direkt gegenüber dem der Familie Soubirous befindet. Sie konnte so für beide Familien beten und einen Moment der Gnade und Gemeinschaft mit ihren Vorfahren erleben!

Eine vollständige Wallfahrt

Die Pilger sind immer eingeladen, in der Beichtkapelle das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, den Kreuzweg zu gehen und an der Grotte von Massabielle in persönlichem Gebet zu verweilen.
Janet Russell hat vor der Grotte über den Schmerz und die Verwirrung nachdenken können, die sie bei der ersten Diagnose verspürte, und auch über den offensichtlichen Kontrast zu dem Frieden und der Liebe, die sie in den Jahren danach erlebte.
Die Beichte war für Janet ein besonderer Moment, in dem sie alles aussprechen konnte, was sie heilen wollte und vergeben musste.

Die Wallfahrt nach Lourdes ist eine Quelle der Erneuerung und des Friedens.

Unsere Liebe Frau von Lourdes sagte zur Hl. Bernadette: Ich verspreche nicht, Sie in dieser Welt glücklich zu machen, sondern in der anderen. Würden Sie mir die Ehre erweisen, zwei Wochen langhierher zu kommen? » Millionen von Pilgern werden der heiligen Bernadette folgen und die Einladung Unserer Lieben Frau annehmen. Obwohl sie wissen, dass sie in diesem Leben kein ewiges Glück finden werden, sind die Momente der Freude, die sie erleben, wenn sie unserer himmlischen Mutter nahe sind, eine Erfahrung, die sie nie vergessen werden.
* (Quelle: Angelus News der Diözese von Los Angeles)

Janet Russell und ihre Tochter Michelle vor der Grotte von Massabielle in Lourdes, wo die Gottesmutter Maria der Hl. Bernadette Soubirous erschienen ist. (Quelle : Angelus News der Diözese von Los Angeles)
Janet Russell bei ihrem Besuch auf dem Friedhof in der rue de l’égalité in Lourdes, wo die Gräber der Familien Abadie und Soubirous liegen. (Quelle : Angelus News der Diözese von Los Angeles)
Jeanne Abadie, Freundin von Bernadette Soubirous, Urgroßtante von Janet Russell (Quelle: Archiv und Kulturerbe des HeiligtumsNDL)

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